2020 – kein Jahr wie jedes andere. Auch hinsichtlich des Starts des neuen Ausbildungsjahres Anfang September. Viele Branchen bilden coronabedingt zur Zeit nicht aus. Anders die Tyczka Unternehmensgruppe.

Tyczka bewahrt Kontinuität und bildet auch 2020 weiter aus

Das Corona-Virus versetzt uns seit Januar 2020 in eine bisher nicht bekannte Situation. Mit erheblichen Auswirkungen auf unser Verhalten, unsere Freiheiten und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Unsere Arbeitswelt hat sich durch die stärkere Nutzung digitaler Lösungen und die Flexibilisierung des Arbeitsorts spürbar verändert. Bewährt haben sich das Kommunikations-Tool MS Teams sowie die Homeoffice Lösung.

Wie funktioniert Ausbildung im Homeoffice?

Auch die Auszubildenden wechselten ihren Arbeitsplatz ins Homeoffice. Eine richtige Herausforderung für die jungen Menschen, die ja noch am Anfang ihres Berufslebens stehen. Sie sind in ihre Ausbildungsabteilung eingebunden und ihnen werden dort in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen die spezifischen Aufgabenfelder vermittelt. Dies ist natürlich deutlich schwieriger, wenn die Arbeit in den Büros nicht gegeben ist. Neben der räumlichen Trennung durch das Homeoffice stellten natürlich auch die damit verbundenen Rahmenbedingungen die Auszubildenden vor gewisse Herausforderungen: wo finden sie ihren Arbeitsplatz Zuhause und wie schaffen sie es, sich zu organisieren und zu konzentrieren. Das bedeutete gleichzeitig eine gute Betreuung der Auszubildenden durch die Ausbildungsbeauftragen – auch über virtuelle Kanäle hinweg.

Um besonders zu Beginn der Umstellung einen regelmäßigen Austausch zwischen Auszubildenden und Personalabteilung zu gewährleisten, wurde zweimal pro Woche ein „Wake Up – Call“ installiert. Dieser diente als Besprechung zur derzeitigen Situation, Aufgabenbewältigung oder auch Berufsschulthemen.

Fakt ist: die Eigenständigkeit ist gefördert worden. Sich selbst im Homeoffice zu organisieren, ist den jungen Berufsanfängern sehr gut gelungen. Dabei haben sie Neues dazugelernt und sind mit einer hohen Flexibilität auf die Veränderungen – auch was den Berufsschulunterricht anbelangt – eingegangen.

Die Energiebranche hat die Krise sehr gut gemeistert. So war es für uns auch überhaupt keine Frage, unserer Verantwortung als TOP-Ausbildungsbetrieb der Region nachzukommen. Wie all die Jahre zuvor freuen wir uns auch in 2020 über sechs neue Auszubildende in den Bereichen Büromanagement, Groß- und Außenhandelsmanagement und Fachinformatik für Systemintegration.

Die ersten Eindrücke beim Start ins Berufsleben bei Tyczka

Unsere Auszubildenden geben uns das Feedback, den Empfang im Unternehmen als sehr familiär und offen zu erleben, was ihnen sofort ein Gefühl von Dazugehörigkeit vermittelt.

Sicher trägt auch der vorab organisierte Kennenlerntag, ca. zwei  Monate vor Ausbildungsbeginn, dazu bei. Hier begrüßen wir die Berufsanfänger schon vor dem offiziellen Start ihrer Ausbildung im Unternehmen. Dabei lernen sie schon ihren Paten kennen, was den Beginn am 1. September sehr erleichtert. Die jungen Menschen können sich bereits austauschen und so verschwindet die Aufregung in Bezug auf den ersten Ausbildungstag.

Der Ausbildungsauftakt am 1. September verläuft in lockerer Atmosphäre: Team-Spiele helfen dabei, Schüchternheit zu überwinden. Das gemeinsame Mittagessen bietet die Möglichkeit, sich mit den Paten und anderen Kollegen auszutauschen und sich besser kennenzulernen.

Innerhalb der ersten Ausbildungswoche organisiert der Bereich der Ausbildungsbetreuung ein Teamevent für alle Auszubildenden. Ziel ist es, das Wir-Gefühl im Azubiteam zu stärken und sich besser zu vernetzen. Dabei kommt der Spaß natürlich nicht zu kurz. In diesem Jahr wurde sich für Lasertag entschieden, bei welchem wir in wechselnden Teams gegeneinander spielten. Da Tyczka nicht nur in der Zentrale in Geretsried ausbildet, sondern auch am Standort Leipzig, werden diese Events gemeinsam durchgeführt.

 

Das Tyczka-Azubi-Patensystem erleichtert den Start

Das Patensystem wird seit Jahren erfolgreich bei Tyczka praktiziert. Jeder neue Auszubildende bekommt von Beginn an einen Paten aus dem 2. Lehrjahr an die Seite gestellt, den er bei Fragen oder sonstigen Anliegen immer ansprechen kann. Der Pate hilft beim Einstieg, indem er u.a. den Post- und Telefondienst genau erklärt, in organisatorische Abläufe einführt und Orientierung in der Anfangszeit des Berufslebens gibt. Dies stärkt den Zusammenhalt und gibt Sicherheit, immer einen Ansprechpartner zu haben.

Philipp Lex, Auszubildender im 2. Ausbildungsjahr: “Als ich 2019 bei Tyczka begonnen habe und mir gesagt wurde, dass ich einen Paten aus dem 2. Ausbildungsjahr an die Seite bekomme, war ich überrascht, weil ich so etwas sonst noch nirgends gehört habe. Und jetzt – 2020 – bin ich selbst Pate eines neuen Auszubildenden.”

Nova Prokopetz, Auszubildende 2. Lehrjahr in Leipzig: “Bei uns in Leipzig sind es vier Auszubildende. Es gibt zwar einen festen Paten für den neuen Azubi, doch der neue Azubi kann sich natürlich auch an alle anderen Auszubildenden wenden. So baut er sich auch gleich neue Kontakte auf.”

 

Instagram-Profil “Tyczka_Karriere” – ein Projekt der Auszubildenden

Regelmäßig gehören auch Azubi-Projekte zu den Ausbildungsinhalten. Seit Juli 2020 ist Tyczka auf dem Social-Media-Kanal Instagram aktiv. Unter dem Profil “Tyczka_Karriere” berichten wir vorrangig über Ausbildungsthemen, Karriere- und Jobmöglichkeiten. Eine Projektgruppe aus einigen Auszubildenden mit Unterstützung aus Personal- und Marketingabteilung erstellen den Posting-Kalender sowie Inhalte für Postings und Stories. Folgen Sie uns gerne auf diesem Kanal!

Interesse an einer Ausbildung bei Tyczka? Dann freue ich mich sehr auf Ihre Kontaktaufnahme!

Herzliche Grüße

Anne Hartmann

 

Anne Hartmann

Leitung Ausbildung, Recruiting und Personalentwicklung