Zukunftssichere Energieversorung für Alt- und Neubauten mit BHKW und Mieterstrom-Modell

Auf dem TYTOBLOG stellen wir die  denkmalgeschützte Aheggmühle in Buchenberg im Oberallgäu vor. Seit 2017 wird sie als Wohngebäude genutzt. Lesen Sie, welche Vorteile die Energieversorgung mit einem BHKW bringt, wenn sie mit einem Mieterstrom-Modell kombiniert wird.

Kostengünstig, gesetzeskonform, nutzerfreundlich und zukunftssicher – so wünschen sich Immobilienbesitzer und Vermieter die Energieversorgung ihrer Objekte. Innovative Blockheizkraftwerke (BHKW) erfüllen diese Anforderungen.

Das gilt für Alt- und Neubauten, wie unser Beispiel aus dem Oberallgäu zeigt. Ursprünglich erbaut im 18. Jahrhundert, wurde das ehemalige Wirtshaus Aheggmühle in Buchenberg saniert und beherbergt heute 14 Wohnungen. Zudem errichtete der Eigentümer auf dem Hof des Anwesens ein Gebäude mit sechs Neubauwohnungen. Bei der Energieversorgung aller zwanzig Einheiten entschied sich der Immobilien-Eigentümer für ein Blockheizkraftwerk.

BHKW und Flüssiggas: Energieversorgung mit Potenzial

„Immer mehr Bauherren und Investoren erkennen das enorme wirtschaftliche Potenzial von Blockheizkraftwerken“, sagt Stefan Oexle-Ewert, Geschäftsführer der enerquinn Energiesystemtechnik GmbH aus Weingarten, die mit der Planung und Installation der BHKW-Anlage in der Aheggmühle beauftragt worden war. „Der große Pluspunkt ist das hocheffiziente Funktionsprinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.“ Hierdurch kann der Eigentümer der Aheggmühle den eingesetzten Brennstoff Flüssiggas nicht nur zur Erzeugung von Wärme, sondern auch von Strom nutzen. Auf teuren konventionellen Strom können wir größtenteils verzichten“, erklärt Oexle-Ewert.

Aber BHKW bieten noch eine ganze Reihe von Vorteilen:

Schnelle Amortisation

„Ein zentraler Punkt sind die Errichtungskosten. Hier liegen BHKW mit anderen modernen Heizsystemen fast gleichauf. Im Betrieb ziehen die BHKW aber kalkulatorisch davon, denn sie sind die einzigen Heizanlagen, mit denen Erträge erwirtschaftet werden können“, erklärt Peter Lechleiter, Vertriebsleiter von enerquinn.

Die BHKW-Betreiber haben zwei Möglichkeiten: Entweder sie verkaufen den Strom günstig und trotzdem gewinnbringend an die einzelnen Mieter – wie im Objekt Aheggmühle – oder sie speisen ihn automatische Einspeisung ins Stromnetz ein und erhalten die entsprechende Vergütung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz.

Hinzu kommen zahlreiche Fördermöglichkeiten und gegebenenfalls Steuerbefreiungen. Dies führt unterm Strich zu dem Ergebnis, dass sich die Investition in ein Blockheizkraftwerk in der Regel nach wenigen Jahren amortisiert.

Wirtschaftlich attraktiv: Mieterstrom

Für das Objekt Aheggmühle hat das Unternehmen EM Energiemanagement aus Kernen im Remstal ein sogenanntes Mieterstrom-Modell entwickelt und umgesetzt.

Es bietet dem Immobilienbesitzer zwei Vorteile: Zum einen kann er den im Blockheizkraftwerk erzeugten Strom direkt an seine Mieter verkaufen und damit zusätzlichen Gewinn erwirtschaften. Zum anderen profitieren auch die Mieter von günstigem „internen“ Strom, der mit rund zwei Cent pro Kilowattstunde (kWh) weniger zu Buche schlägt, als der aus dem allgemeinen Versorgungsnetz bezogene Reststrom. Durch die dauerhaften Kostenvorteile gewinnt das Wohnobjekt an Attraktivität. Nicht nur für die aktuellen, sondern auch für zukünftige Mieter.

BHKW ohne Erdgasanschluss

Die AhAheggmühle, BHKW, Flüssiggas, Mieterstrom, Mieterstrom-Modell eggmühle liegt in einem Gebiet ohne Erdgasanschluss. „Dennoch ist es kein Problem, auch hier ein modernes Blockheizkraftwerk mit Gas zu betreiben“, erklärt Heinz Müller, Regionalleiter von Tyczka Energy. Als Initiator der BHKW-Lösung für das Objekt Aheggmühle liefert Tyczka Energy den passenden Brennstoff: „Die Lösung heißt Flüssiggas, eine moderne und sehr effiziente Energie. Damit können wir unabhängig von öffentlichen Gasnetzen eine umweltverträgliche Versorgung sicherstellen“, so Heinz Müller. „Auch in Wasserschutzgebieten oder hochwassergefährdeten Gebieten.“

Einfach und zukunftssicher

Bei der Installation des Aheggmühle-Blockheizkraftwerks arbeitete enerquinn eng zusammen mit der Firma Fischer sowie Elektro Welsing, zwei Fachbetrieben aus Altusried. Das im April 2017 in Betrieb genommene Flüssiggas-BHKW vom Typ EC POWER XRGI 6 erzeugt pro Jahr rund 40.000 kWh Strom sowie 80.000 kWh Wärme.

Dieses Projekt macht deutlich, dass der Weg zum eigenen BHKW und damit zu einer wirtschaftlichen wie zukunftssicheren Energieversorgung in der Wohnungswirtschaft kürzer und einfacher ist, als viele glauben. Bei der Aheggmühle wurde ein individuell abgestimmter Zehn-Jahre-Vollwartungsvertrag inklusive Fernüberwachung abgeschlossen. Damit stehen die Kosten für Wartung und Instandhaltung schon beim Kauf der Anlage fest – egal, was passiert. Zusätzlich optimiert Tyczka Energy die Versorgungssicherheit bei den Wohngebäuden Aheggmühle: Der Flüssiggasbehälter ist fernüberwacht und wird bei Bedarf automatisch neu befüllt.

Energieeinsparverordnung wird erfüllt

2016 wurden die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) zur Absenkung des Primärenergiebedarfs von Gebäuden nochmals um 25 Prozent gegenüber der EnEV 2009 verschärft,. Die Einhaltung der EnEV 2016 ist heute über eine Opti­mierung der Gebäudehülle allein nicht mehr zu schaffen – das geht nur noch mit moderner Heizanlagentechnik. Eine wesentliche Rolle spielt hierbei der in der EnEV geregelte sogenannte Primärenergiefaktor, der mit einer Kombination aus BHKW und Brennwertkessel erheblich gesenkt werden kann.

Das bedeutet in der Praxis: Wer ein BHKW nutzt, muss unter Umständen deutlich weniger für bauliche Maßnahmen im Hinblick auf die Energieeffizienz ausgeben. Das Erreichen der Standards Effizienzhaus 70 und 55 ist ebenfalls mit geringem Aufwand möglich. Auch für die Erfüllung des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) bietet die Kombination von BHKW und Photovoltaik eine attraktive Option.

Vorteile eines flüssiggasbetriebenen BHKW:

  • Hoher Wirkungsgrad, dank Kraft-Wärme-Kopplung
  • Erzeugt sowohl Wärme als auch Strom
  • Kein Erdgasanschluss nötig
  • Schnelle Amortisation
  • Strom kann als Mieterstrom verkauft oder gegen Vergütung ins Stromnetz eingespeist werden
  • Steigert den Wert einer Immobilie Erfüllt die Anforderungen der EnEV

 

Sie interessieren sich für ein BHKW oder haben Fragen zum Thema Mieterstrom?

Dann schicken Sie einfach eine E-Mail.

 

Schöne Grüße

Ihr
Heinz Müller

 

Heinz Müller

Regionalleiter

 

Contracting: Heizung mieten statt kaufen

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter:

www.tyczka.de  – www.flaschengas-kaufen.de  – www.flaschengas-partner.de