Gerade erhitzt die Debatte um das chemische Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat die Gemüter. Unkrautvernichtung mit chemischen Mitteln muss aber nicht sein. Gerade im privaten Bereich gibt es andere Alternativen.
Auch wenn sich die Temperaturen gerade noch etwas bitten lassen hat die Garten-Saison bereits begonnen. Alles beginnt zu wachsen und gedeihen. Leider nicht nur Blumen und Gemüse, auch das Unkraut schiebt an – meist gerade dort, wo wir es überhaupt nicht haben möchten, wie z. B. in Einfahrten, an Wegen oder Terrassen, oft zwischen Pflastersteinen oder an Teer-Rändern.

Unkraut ausreißen oder ausstechen ist eine mühselige Angelegenheit. Es gibt aber auch die Alternative, Unkraut mit einem Gasbrenner abzuflammen. Dazu benötigen Sie eine Propan-Gasflasche und ein Abflammgerät, das Sie in jedem Baumarkt erwerben können.

Unkraut abflammen: so funktioniert es

Pflanzen enthalten Wasser, das bei Hitzeeinwirkung verdampft, was zur Folge hat, dass die Zellen platzen. Um das Unkraut zu vernichten genügt es wenn die Flamme die Stängel knapp über dem Boden abbrennt. Dadurch stirbt die Pflanze nach wenigen Tagen ab, nicht aber Wurzeln und Samen. Um das Unkraut dauerhaft zu bekämpfen wiederhole ich die Behandlung mit der Flamme mehrmals im Abstand von drei bis vier Tagen. Dann müssen Sie nur noch die abgestorbenen Pflanzenreste wegfegen.
In Blumen- oder Nutzpflanzen-Beeten sind Unkrautbrenner nicht geeignet, da sie auch diese Pflanzen schädigen können.

Der beste Zeitpunkt

Ich sage dem Unkraut frühzeitig den Kampf an, nämlich sobald das Unkraut zu sprießen beginnt. Die kleinen, zarten Pflanzen sind dann schnell versengt – am besten funktioniert das nachmittags, wenn die Pflanzen am trockensten sind.

Umweltfreundlich und bequem

Unkraut vernichten mit einer Gasflamme ist kräftesparender als ausreißen oder -stechen. Kein bücken, kein mühseliges hacken. Die Arbeit kann bequem im Stehen erledigt werden. Im Gegensatz zu chemischen Unkrautvernichtern, die ich persönlich ablehne, beschädige ich das Bodenmilieu durch die Wärmebehandlung, die nur die Bodenoberfläche erwärmt, nicht. Beim Abbrennen kommt keine Chemie zum Einsatz, die in den Boden und damit ins Grundwasser gelangen könnte. Es bleiben keine Rückstände zurück, die den Boden schädigen oder eine Gefahr für Kinder oder Haustiere darstellen. Und auch Mikroorganismen noch Kleinstlebewesen nehmen keinen Schaden.

Meine 5 Tipps zum sicheren Unkraut vernichten mit Flüssiggas

  1. Beachten Sie die Herstellerangaben und die Bedienungsanleitung des Gasbrenners
  2. Geschlossene stabile Lederschuhe sowie lange Hose und Langarm-Oberteil aus nicht synthetischem Material sind die richtige Wahl für Abflammarbeiten
  3. Gasbrenner nicht an windigen Tagen einsetzen. Es könnten brennende Pflanzenteile auffliegen oder brennbares Material in die Flamme geweht werden.
  4. Säubern Sie deshalb vor dem Abbrennen die Bodenfläche, die Sie behandeln möchten, von brennbarem Material
  5. Rauchen während der Arbeit mit dem Gasbrenner ist tabu

 

Dann ist die Unkrautbeseitigung mit einem Gasbrenner eine sichere und umweltfreundliche Methode.

Beste Grüße

Ihr
Thomas Beck

 

Thomas Beck

Produktmanager

 

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